Schach Modern? Na endlich!

Schach ist ein Spiegel des Lebens

Gesellschaftliche Gegebenheiten sind in ständiger Entwicklung und Veränderung. Daher wurde auch das Schachspiel in größeren Abständen immer wieder den zeitlichen Verhältnissen neu angepasst: Die Figuren bekamen zum Teil andere Bedeutungen und ihre Schritte (Züge der Figuren) neue Bewegungsabläufe. Hinzu kamen manchmal neuartige Regelungen, die das Spiel dynamischer machten – wie zum Beispiel die Rochade oder der Bauer-Doppelschritt. Somit ist das heutige Schachspiel das Ergebnis schöpferischer Entwicklung vieler Generationen und Völker.

Das uns bekannte Schachspiel erfuhr die entscheidende Veränderung im 15. Jahrhundert: Aus dem schritt-kurzen Wesir wurde die spielstarke Figur Dame kreiert. Endlich bekam die Weiblichkeit einen Platz auf dem SPIEL DES LEBENS.

Doch nach wie vor geht es immer noch um den Sieg der Männer (Könige), für die auch noch die Weiblichkeit per Damen-Verlust geopfert werden kann. Wir Menschen haben uns weiter entwickelt. Wir haben mehr Raum in der Tiefe der Erde und in der Höhe des Alls erobert; das Leben ist globaler und komplexer:

Unser Spielfeld ist größer geworden.

Auf daher 9×9 Feldern abzüglich eines nicht-betretbaren Feldes spiegelt SchachZWO die gesellschaftlichen Veränderungen sinnig wider. Es geht nicht mehr um Könige, Türme oder Läufer, sondern um Frauen, Männer, Wissen und vieles mehr. Für Anfänger oder eine „schnellere“ Spielweise gibt es eine genial-zackige 7×7 Felder-Variante.

Das neue Spiel des Lebens beginnt. Jetzt.